GGL-Studie dokumentiert klare Marktverhältnisse im regulierten Online-Glücksspiel

Mia Brooks · Aug 7, 2026

GGL-Studie dokumentiert klare Marktverhältnisse im regulierten Online-Glücksspiel

Aktuelle Entwicklungen im deutschen Glücksspielmarkt 2026

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat eine Untersuchung vorgelegt, die den regulierten Online-Glücksspielmarkt mit einer Kanalisierungsrate von 77,03 Prozent beziffert, während der Anteil des unregulierten Schwarzmarkts bei 22,97 Prozent liegt; diese Zahlen stammen aus einer Phase, in der die umfassende Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 vorbereitet wird.

Details der aktuellen Marktdaten

Die von der GGL veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass der überwiegende Teil der Online-Glücksspielaktivitäten über lizenzierte Anbieter erfolgt, und die Studie verbindet diese Verteilung direkt mit den bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen, die seit Inkrafttreten des GlüStV 2021 gelten.

Forschende haben die Kanalisierungsrate als Maßstab dafür herangezogen, wie effektiv die legalen Angebote Spieler erreichen, während der verbleibende Anteil auf Plattformen ohne deutsche Lizenz entfällt; die genauen Prozentwerte ergeben sich aus der Auswertung von Nutzungsdaten und Markterhebungen, die die GGL im Sommer 2026 abschloss.

Vorbereitung auf die Vertragsprüfung bis Ende 2026

Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 sieht eine systematische Überprüfung seiner Wirksamkeit bis zum 31. Dezember 2026 vor, und die vorliegende Studie liefert eine Grundlage für die Bewertung von Spielerschutzmaßnahmen, Einzahlungslimits sowie steuerlichen Regelungen; Behörden nutzen diese Daten, um zu prüfen, inwieweit illegale Angebote durch die bestehenden Vorgaben eingedämmt werden.

Experten beobachten, dass die Vertragsparteien der Länder in den kommenden Monaten weitere Analysen einbeziehen werden, während die GGL bereits im August 2026 auf die Notwendigkeit verstärkter Durchsetzungsmaßnahmen hinweist, um den Schwarzmarktanteil weiter zu reduzieren.

Regulatorische Entwicklungen und Marktdaten zur Kanalisierung

Auswirkungen auf Durchsetzung und Regulierung

Die Studie unterstützt Forderungen nach einer Intensivierung der Kontrollmechanismen, anstatt bestehende Vorschriften zu lockern, und sie zeigt, dass die Kombination aus Lizenzierung, Einzahlungsobergrenzen und Steuervorgaben einen Großteil der Aktivitäten in den regulierten Bereich lenkt; Vertreter der GGL betonen, dass zusätzliche Durchsetzungsinstrumente erforderlich sein könnten, um den verbleibenden Anteil unregulierter Angebote einzudämmen.

Beobachter notieren, dass die Datenlage im August 2026 eine solide Basis für die bevorstehende Evaluierung bildet, weil sie sowohl die Erfolge der Kanalisierung als auch die Herausforderungen beim Umgang mit nicht lizenzierten Plattformen abbildet; die Ergebnisse fließen in die Vorbereitungen der Länder ein, die bis Ende 2026 einen Bericht vorlegen müssen.

Kontext des GlüStV 2021 und zukünftige Schritte

Der 2021 in Kraft getretene Staatsvertrag regelt neben der Lizenzvergabe auch strikte Vorgaben zum Spielerschutz, und die aktuelle Studie dient als Referenzpunkt für die Bewertung, ob diese Maßnahmen den angestrebten Effekt erzielen; die GGL hat die Zahlen veröffentlicht, um Transparenz über die Marktstruktur zu schaffen und die Diskussion um die Vertragsüberarbeitung zu informieren.

Die Kanalisierungsrate von 77,03 Prozent wird in Verbindung mit der Studie Studie zur Kanalisierung und Schwarzmarktanteilen genannt, die ebenfalls den Anteil von 22,97 Prozent für illegale Angebote ausweist; diese Verbindung ermöglicht es den zuständigen Stellen, gezielte Anpassungen bei der Durchsetzung zu planen.

Schlussfolgerung

Die von der GGL vorgelegten Marktdaten bieten eine faktische Grundlage für die anstehende Prüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2021, und sie verdeutlichen, dass der regulierte Sektor den größten Teil der Aktivitäten abdeckt, während der Schwarzmarktanteil weiterhin Aufmerksamkeit erfordert; bis Dezember 2026 werden die Länder diese und weitere Erkenntnisse nutzen, um über die Wirksamkeit der Regelungen zu entscheiden.